INTERVIEW MIT MARGARETE HOFFER

 

 

 

„Nur wenn man informiert ist kann man sich richtig entscheiden.“

Margarete Hoffer

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ZUR PERSON

 

Margarete ist seit 2007 Hausgeburtshebamme in Wien und begleitet Familien in der Zeit der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbetts zuhause.

Ihr ist die “Schwangerenvorsorge” sehr wichtig und sie besucht “ihre Frauen” 8-10mal (sie melden sich sehr früh bei mir an). In dieser Zeit geht es nicht nur um die Beobachtung der Schwangerschaft und das Reagieren auf Bedürfnisse, sondern auch für den (um) Vertrauensaufbau und natürlich auch für (um) die Vorbereitung auf die Geburt und das Elternsein. Häufig werde ich von Hebammenstudentinnen oder Doulas begleitet, wenn den Frauen das recht ist. Pro Monat begleitet sie etwa 3-4 Frauen, also 25-30 Geburten pro Jahr. Ins Krankenhaus verlegen wegen Komplikationen muss sie etwa 2-3 Frauen pro Jahr. Jede 4.-5. ihrer Frau hat einen Kaiserschnitt in ihrer Geschichte. Diese Frauen muss sie fast nie verlegen (bis jetzt nur eine einzige). 🙂

Die sogenannte HBAC (home birth after cesarean = Hausgeburt nach Kaiserschnitt) ist zu ihrem Steckenpferd geworden. Letztes Jahr hat sie im Rahmen ihres Studiums der Hebammenwissenschaften auch eine Masterarbeit zu diesem Thema geschrieben. Das Hauptkapitel in dieser Arbeit ist das Thema “Risiko” und wie wir mit titulierten Risiken in der Geburtshilfe umgehen. Auch Leitlinien, Standards und Gesetze werden hinterfragt.

Es ist ihr ein besonderes Anliegen, die Geburtshilfe weg vom Risikodenken und -handeln zu lenken, zurück zum Konzept “Frau und Kind im Mittelpunkt”.

Margarete begleitet viele Frauen, die sich nach traumatischen Geburtserfahrungen im Spital (nicht nur Sectios) zu einer Hausgeburt entschließen. Sie sagt, diese Geburten sind einzigartig und sehr speziell, weil sie ein Potential der Heilung & Wiedergutmachung in sich tragen und die Frauen so stärken.

 

DAS INTERVIEW

 

Margarete erzählt von ihrem Weg von der Hebammenschülerin zur  Hausgeburtshebamme in Wien und wie gerade die negativen Erfahrungen, die sie schon in der Ausbildung in den klinischen Praktika machte, sie immer neugieriger machten auf Geburtshilfe im häuslichen Umfeld.

Sie berichtet von den Faktoren, die eine Geburt in der Klinik erschweren und derer Frauen sich bewusst sein sollten, die eine Geburt in der Klinik wählen und gibt auch Tipps worauf es zu achten gilt.

Margarete ist nicht einfach eine „alternative“ Hebamme, sie betreibt Geburtshilfe nach neuestem Wissensstand und hat sich trotzdem oder vielmehr gerade deshalb für die reine Hausgeburtshilfe entschieden. Im letzten Jahr schrieb sie ihre Masterarbeit im Studiengang Hebammenwissenschaften an der Fachhochschule Salzburg über das Thema Hausgeburt nach Kaiserschnitt und diskutiert die hier titulierten Risiken kritisch.

In Margaretes Interview erhältst du viele Einblicke zu den Unterschieden zwischen klinischer und häuslicher Geburtshilfe, über die Möglichkeit von Interventionen und warum eine Geburt in der Klinik nicht unbedingt sicherer ist.

 

www.zuhausegeboren.at

 

Video zu Margarete´s Masterarbeit: Warum Hausgeburt nach Kaiserschnitt?

 

Video, das erwähnt wird: Sex like Birth – Die Leistung

 

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