INTERVIEW MIT DR. BÄRBEL BASTERS-HOFFMANN

 

 

 

Letztlich ist Geburt auch Sexualität.

Es sollte für uns selbstverständlich sein, dass wir unsere Kinder gebären.“

Dr. Basters-Hoffmann

 

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ZUR PERSON

 

Dr. Bärbel Basters-Hoffmann ist Gynäkologin & Geburtshelferin. Sie hat ihre Ausbildung in Offenburg und Freiburg absolviert, 1990 promoviert und war dann 24 Jahre lang im Diakonie Krankenhaus in Freiburg tätig, davon 18 Jahre als Oberärztin.

Dort gründete sie eine Elternschule und etablierte das babyfreundliche Krankenhaus mit Zertifizierung. Außerdem hat sie eine Ausbildung als IBCLC Stillberaterin.

Seit 2014 arbeitet sie als Oberärztin am St.Elisabethen Krankenhaus in Lörrach.

Selber hat sie hat 6 Kinder geboren (eines ist kurz nach der Geburt gestorben).

Eine Förderung von natürlicher Geburtshilfe und Stillen liegt ihr sehr am Herzen.

 

DAS INTERVIEW

 

Seit der Geburt ihres ersten Kindes war Dr. Bärbel Basters-Hoffmann klar, wie wichtig die Geburt für Mutter und Kind ist und wie essentiell die Zeit für den ersten ungestörten Kontakt zwischen beiden ist, da sie am eigenen Leib erfahren hat, wie es sich anfühlt, wenn das Baby einem gleich nach der Geburt weggenommen, gebadet, angezogen und ins Kinderzimmer gebracht wird und man als Mutter nicht mal sein eigenes Kind erkennt, weil man gar keine Gelegenheit hatte es kennen zu lernen. Und so machte sie es sich zur Aufgabe, dass so etwas anderen Müttern nicht geschehen solle. Als Oberärztin im Diakonie Krankenhaus in Freiburg führte sie dort die Zertifizierung zum babyfreundlichen Krankenhaus ein.

 

Bärbel Basters-Hoffmann setzt sich klar für natürliches Gebären in der Klinik ein und erzählt, was dafür entscheidend ist, wie z.B. dass Frauen in ihre Eigenverantwortung gehen, sich klar machen, dass Geburt Arbeit ist, die sie aber bewältigen können, dass die Regeln des Oxytocin-Systems von allen Beteiligten verstanden und eingehalten werden und dass ihre Intimsphäre gewahrt bleibt. Sie beschreibt u.a., wie sie den Zusammenhang zwischen Geburt und Sexualität sieht, zieht die Bedeutung von vorangegangenen Früh- und Fehlgeburten mit ein und die Geburtserfahrungen der eigenen Mutter, sowie die Erzählungen anderer Frauen.

 

Im Interview geht sie auf viele Fragen zu medizinischen Prozeduren, wie PDA, Sectio, Einleitung, Ultraschallbefunde, Beckenendlage, Dauer der Geburtsphasen, Geburtsstillstand und Pausen während der Geburt ein, Macht von Ärzten & Hebammen, Gewalt in der Geburtshilfe und die Herausforderungen, die beim Begleiten von Geburten im Klinikalltag auftauchen.

 

Sie erzählt von der Wichtigkeit des achtsamen Umgangs mit Frau und Kind rund um Geburt für die Gesundheit und Friedfertigkeit der gesamten Gesellschaft und dass es an der Zeit ist, darauf mehr Priorität zu legen.

 

Babyfreundliches Krankenhaus – Eine Initiative von WHO & UNICEF

IBCLC – International Board Certified Lactation Consultant – das ist der international geschützte Titel für examinierte Still- und Laktationsberaterinnen

 

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